composer: Anton Koshelev
Nach dem Studium 1994 Mitglied des Neue Musik Ensembles „Work in Progress“.
1995 Uraufführung von Isabell Mundrys Streichquartett „No one“ anlässlich der Busoni Preisverleihung in der Akademie der Künste Berlin als „Work in Progress Quartett“.
1996 Gründung des Kairos Quartetts, welches als Spezialensemble für Neue Musik im Laufe der Jahre bei fast allen namhaften europäischen Neue Musik Festivals mit diversen Uraufführungen aufgetreten ist, u. a. Berliner Festwochen, Salzburger Festspiele, Eklat Stuttgart, Festival
d’Automne Paris, Warschauer Herbst, Wien Modern, Huddersfield UK. Umfangreiche Discographie. 2005 Deutscher Schallplattenpreis im Bereich Neue Musik. Aufnahmen mit deutschen und österreichischen Rundfunkanstalten BR, HR, WDR, SWR, ORF. Konzerte und Masterclasses in Moskau, China, Malaysia, Mexico. Das Repertoire umfasst mehr als 180 Quartette der zeitgenössischen Musik. Nach 25 Jahren (2021) Ausstieg aus dem Quartett.
Seit 2002 Mitglied im European Music Project, dem Ensemble-In-Residence beim Festival Klanghaus im Stadthaus Ulm. Auftritte bei folgenden Festivals: Spazio Musica (Cagliari), Kasseler Musiktage, Musik 21 (Hannover), Staatsgalerie Stuttgart, Mozartfest Augsburg, Chiffren Kiel, KLANGZEIT Münster; in Berlin: Radialsystem, BKA, Philharmonie, Konzerthaus. Rundfunk- und CD-Produktionen für WERGO, Cantaloupe Music (New York), Deutschlandfunk, SWR, SR und BR.
Seit 2019 Mitglied im Asian Art Ensemble, einzigartig in der Welt in seiner Besetzung und der Musik, die es darbietet. Die Besetzung des Ensembles mit Instrumenten aus China, Japan, Korea und europäischen Streichinstrumenten eröffnet neue Wege in der aktuellen Musiklandschaft jenseits der bekannten Strömungen der Neuen Musik oder der sogenannten Weltmusik. Es ist vielmehr auf dem Wege, eine „Aktuelle transtraditionelle Musik zu kreieren. Konzerte (u. a.) in der Villa Elisabeth und im Konzerthaus Berlin. 2024 Gastspiel in Hongkong.
Gast im Ensemble Modern und Ensemble Modern Orchestra. Als Gast im Ensemble Modern spielte er neben anderen Konzerten unter der Leitung von Peter Eötvös auch das Violinkonzert von Ligeti mit der Solistin Patricia Kopatchinskaja auf CD ein. Im Ensemble Modern Orchestra spielte er unter anderem Konzerte von M. Spahlingers „passage/paysage“ und von H. Goebbels „House of Call“ in verschiedenen europäischen Großstädten.
Langjähriger Gast im Kammerensemble Neue Musik (KNM) Berlin, im Ensemble Mosaik und im Ensemble United.